Familienaktion im Kletterwald Surwold am 27.03.2012

Am zweiten Osterferientag haben wir mit den von uns begleiteten Familien einen Ausflug in den Kletterwald in Surwold gewagt.

35 Personen in unterschiedlichem Alter folgten unserem Aufruf und freuten sich über „die schöne Idee“. Acht Erwachsene und 18 Kinder und Jugendliche tummelten sich von 11.30 Uhr an für einige Zeit in den Bäumen von Surwolds Wald. Das Wetter war uns wohlgesonnen – im wahrsten Sinne: die Sonne schien und hat unseren Mut und Eifer unterstützt.

Und „es ist einfach mal was anderes, wenn (fast) alle von der Familie mit dabei sind“.

Kletterwald Surwold - Bildergalerie

Für Kletterer war gesorgt, Nichtkletterer hatten etwas zum Zuschauen, Pausenbänke und den großen Spielplatz. Nachdem alle angekommen waren und die Erlaubnis zum Fotografieren erteilt wurde, konnte sich die erste Gruppe startklar machen. Eine Trennung von „Wiederholern“ und „Newcomern“ war sinnvoll und bei der Gruppengröße sowieso eine gute Idee.

Auf dem Test-Parcour wurden erst die Regeln erklärt (wer will schon eine gelbe oder gar eine rote Karte?!), dann zugesehen und dann wurde gezeigt, was wir alles verstanden hatten. Immerhin ist oben in den Wipfeln jeder selbst für seine Sicherung verantwortlich. EinweisungDa muss man schon sicher sein – immer nur einen Haken lösen und wieder sichern! Mütter und Väter staunten über den Mut ihrer Kinder und freuten sich über ihr Wissen: „Es ist ja noch jemand da, der auf unsere Liebsten guckt“. Gemeint waren die Beraterinnen, die heute nicht nur mit Worten zur Seite standen, sondern über so manch eine Balkenbrücke durch Nähe und Zeit half. „Huch, ganz schön wackelig“ – die Schaukeln hatten es in sich. Wer die Rolle richtig einhakt kann auf der Bergbahn und noch mehr auf der Seilbahn seine Freude haben – „Hey, das geht ab!“

Einige von uns schlugen den Pfad des „Risikoparcours“ ein und stellten oben fest, dass man den „Risiko-Plus“ nehme musste, um weiter und wieder runter zu kommen. Ach herrje – „Lebensgefährlich“! Wie nahe „Angst und Spaß“ beieinander liegen können! In zehn Metern Höhe an einem Triangel von einer Seite zur anderen schwingen oder an einem Netz zum nächsten Baum klettern… das war auch körperlich ganz schön anstrengend! „Es war sehr hoch, aber gut!“.

Ob Rettungsaktionen, auf der Stelle umdrehen oder seine Angst überwinden und weitermachen – für jeden war etwas dabei und alles war in Ordnung. Es ging nicht um schneller und besser (auch wenn ein paar Turbokletterer unter uns waren), sondern um Spaß haben und sicher weiterkommen. Da hatte jeder sein eigenes Tempo.

Egal ob selbst mitmachen oder zuschauen – jeder hatte seinen Spaß. Wer welchen Parcour am Besten fand? Das ist Geschmackssache… jeder einzelne hat seinen Reiz – ob Röhrenklettern, Affenschaukel, High-Speed-Seilbahn, Kletternetz oder Reifenfahrt. Einige von uns haben sich heute mehr getraut, als beim letzten Mal! Und alle sind heil und sicher wieder unten angekommen und können nun die Ferien genießen.

Danke - Wir freuen uns auf eine Wiederholung!